Am kommenden Wochenende werde ich wieder eines der Seminar von Prof. Dr. Armin Poggendorf  in der Rhön besuchen.

Das Thema des Seminars ist ‚Gleichrangigkeit und Ebenbürtigkeit‘, ein Thema, das bei Scrum einen sehr großen Stellenwert hat und das man als Scrum Master nicht unterschätzen darf, vielmehr, auf das man einen starken Fokus legen sollte.

Warum?

Weil in Firmen und Konzernen nicht alle gleichrangig sind. Es existiert eine Hierarchie und damit gibt es ein Oben und ein Unten. Die oben sind sagen denen unten, was und oft auch wie sie etwas machen müssen. Diese Manager sind eher Vertreter des ‚Command and Control‘ – nicht immer.

Ein Scrum Master ist ein ’servant leader‘. Er unterstützt das Scrum Team in einer Führungsrolle. Das kann zu Überschneidungen mit Rollen führen, die aufgrund der Hierarchie des Unternehmens festgelegt sind. Diese ‚Hierarchen‘ können sich eingeschränkt, im extremen Fall sogar bedroht fühlen. Dies umso mehr je erfolgreicher ein Scrum Master mit seinem Team ist.

Deshalb ist es wichtig sich intensiv mit den Hierarchien des betreffenden Unternehmen zu beschäftigen. Mehr noch, es ist wichtig sich über die Macht-Strukturen klar zu werden, die vorherrschen. Insbesondere bei großen Firmen oder Konzernen geht es um Einfluss, Status und Macht.

‚Command and Control‘ ist nicht die Art und Weise mit der ein Scrum Master sein Team führt. Wie bereits erwähnt hat er eine unterstützende Funktion, z.B. indem er Hindernisse für das Team aus dem Weg räumt. Er sorgt sich um die gute Stimmung im Team, überlegt wie er die Team-Mitglieder motivieren kann ihre Arbeit mit Freude zu machen. Dazu gehört, dass sich die Team-Mitglieder gegenseitig blind vertrauen können, weil sie von einander abhängig sind, aufgrund der Verteilung der verschiedenen Skills.

In dem Seminar erhoffe ich mir Impulse, wie diese beiden Welten der Führung einen modus vivendi finden können. Letztendlich geht es beiden darum, dass das Unternehmen, für das sie arbeiten, erfolgreich ist.

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