• Die richtigen Dinge tun !

Die richtigen Dinge tun!

Der Product Owner stellt die Verbindung dar zwischen dem/den Kunden auf der einen Seite und dem Scrum Team auf der anderen Seite. Er muss wie ein Unternehmer handeln und agieren. Er trägt die Verantwortung, dass der/die Kunden das Produkt bekommen, das sie brauchen – nicht mehr und nicht weniger.

Deshalb ist die Rolle eines Product Owners eine sehr entscheidende Rolle bei Scrum.

Das Scrum Team unterstützt den Product Owner bei seinem Unterfangen einen Mehrwert für den/die Kunden zu liefern.

Der Mehrwert wird in kurzen Iterationen, sog. Sprint geliefert. Am Ende eines jeden Sprints ‚liefert‘ das Dev-Team ein Stück Software, das getestet und ablauffähig ist.

Aus der Sicht des/der Kunden wird der Sprint mit einem Sprint Review Meeting abgeschlossen. Während dieses Meetings geben die Vertreter des Kunden feedback, ob das Stück Software den Vorstellungen entspricht. Wenn nicht, werden Änderungsvorschläge formuliert, die während einer der nächsten Sprints umgesetzt werden.

Das ist genau der Zeitpunkt, zu welchem entschieden wird, ob der Kunde ein Stückchen dessen bekommt, was er braucht.

Aus der Sicht des/der Kunden ist wichtig, dass Einfluss genommen werden kann auf die Eigenschaften des Produktes. Die Chance besteht immer am Ende des eines Sprints. SMK favorisiert zwei Wochen für die Dauer eines Sprints, d.h. der Kunde hat alle zwei Wochen die Chance Einfluss zu nehmen auf die Entwicklung des Software-Produktes. Im Vergleich zu anderen Vorgehensweisen bietet Scrum damit die Möglichkeit sehr früh Einfluss zu nehmen.

Mit Scrum ist daher die Gefahr deutlich kleiner, dass ‚waste‘ produziert. ‚Waste‘ in Form von Software, die nicht genutzt wird. Diese Software-Bestandteile wurden sehr wahrscheinlich zuvor während langer Gesprächsrunden abgestimmt. Daraus resultierte dann eine umfangreiche Dokumentation. Die Implementierung, das Testen und das Deployment dauerten dann oft sehr lange. Während dieser Zeit wurden sehr viele teure Kapazitäten gebunden.

Sinnvoller ist es, diese Kapazitäten einzusetzen für Software-Bestandteile, die wirklich gebraucht werden. Diese in den Reviews zu identifizieren ist mit der engen Taktung bei Scrum schneller möglich.

Aus der Sicht des Scrum Teams wird ein Sprint mit der sog. Retrospektive abgeschlossen. Während dieses Meetings wird über den vergangenen Sprint reflektiert. Was lief gut und was kann verbessert werden? Letztendlich geht es um beides: die Dinge richtig zu tun und die richtigen Dinge zu tun … in den nachfolgenden Sprints.