• Die richtigen Dinge tun !

Dazu passt das Zitat von Peter Drucker:

‚It is fundamentally the confusion between effectiveness and efficiency that stands between doing the right things and doing things right. There is surely nothing quite so useless as doing with great efficiency what should not be done at all.‘

Die richtigen Dinge tun und die Dinge richtig tun – das ist Scrum!

Das Scrum Team unterstützt den Product Owner bei seiner Aufgabe, einen Mehrwert für den Kunden zu liefern.

Jeder Sprint wird mit einem Sprint Review Meeting abgeschlossen. Hier werden der Kunde oder die Vertreter des Kunden vom Scrum Team um ihr Feedback zu der vorgestellten Software gebeten: Entspricht diese ihren Anforderungen und Vorstellungen? Wenn nicht, werden Änderungsvorschläge formuliert, die während einer der nächsten Sprints umgesetzt werden.

Die richtigen Dinge zu tun.

Aus der Sicht des Kunden ist wichtig, dass er hier konkret Einfluss nehmen kann auf die Eigenschaften des Produktes und die weitere Entwicklung. Diese Möglichkeit wird ihm immer am Ende eines Sprints geboten. SMK favorisiert zwei Wochen für die Dauer eines Sprints, d. h., der Kunde hat alle zwei Wochen die Chance, mit seinem Feedback den Fortgang und die Richtung der Software-Entwicklung mitzubestimmen. Im Vergleich zu anderen Vorgehensweisen bietet Scrum damit die Möglichkeit, sehr früh im Entwicklungsprozess Einfluss zu nehmen.

Mit Scrum ist daher die Gefahr deutlich kleiner, dass ‚waste‘ produziert wird, also Software, die nicht genutzt wird. Dies passiert recht häufig in der Entwicklung, die mit den üblichen Vorgehensweisen arbeitet: Die Software-Bestandteile werden während langer Gesprächsrunden im Entwicklerteam abgestimmt und umfangreich dokumentiert. Die Implementierung, das Testen und das Deployment dauern oft sehr lange. Während dieser Zeit werden sehr viele teure Kapazitäten gebunden.

Sinnvoller ist es, diese Kapazitäten einzusetzen für Software-Bestandteile, die der Kunde wirklich braucht und die seinen Vorstellungen entsprechen. Diese zu identifizieren, ist mit der engen Taktung der Sprints und mithilfe der Sprint Reviews mit dem Kunden möglich.

Die Dinge richtig zu tun.

Aus der Sicht des Scrum Teams wird ein Sprint mit der sogenannten Retrospektive abgeschlossen. Während dieses Meetings wird über den vergangenen Sprint reflektiert: Was lief gut und was kann verbessert werden? Letztendlich geht es um beides: die Dinge richtig zu tun … in den nachfolgenden Sprints.