Martin Künkele - Agile Coach

Ich coache Organisationen, Teams und Einzelpersonen, wenn Veränderung zu mehr Agilität ansteht. Veränderung muss begründet sein, dies ist die Aufgabe der Führung. Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung kann ich deshalb auch sagen, agile Coaching ist vorrangig Führungskräfte-Coaching.
Als Ergebnis des Coaching entstehen selbst-organisierte lernende Teams, in denen die Team-Mitglieder gerne arbeiten. Deshalb, weil sie ihre Ideen einbringen können und diese auch Berücksichtigung finden.
Das Coaching geht auch darauf ein, wie mit dem agilen Vorgehen begonnen werden kann und wie es dann weitergeht.

Wie starte ich eine agile Transition?



Es ist auch eine Veränderung für Fach- und Führungskräfte und der eine oder andere fragt sich: "Wie komme ich damit zurecht?" Eine Frage, die im Personal Coaching aufgegriffen werden kann, um eine oder mehrere mögliche Antworten zu finden.

Coaching für die Organisation

Coaching für die Organisation

Was kann ich als agile Coach für die Organisation leisten?

Warum ist eine agile Vorgehensweise besser als nach Wasserfall? Was muss das Management schaffen, damit die Teams erfolgreich sein können ... und damit das gesamte Vorhaben? Welche Management-Skills sind zielführend? Was sind die größten Hürden?


Coaching für die Organisation

Agile Coaching ist auch Team Coaching

Agile Coaching ist auch Team Coaching

Was kann ich als agile Coach für lernende Teams leisten?

Wie kann aus den Ressourcen jedes Team-Mitglieds ein schlagkräftiges Team entstehen? Was sind die Ressourcen eines Teams?
Wann funktioniert ein Team richtig gut? Wie entsteht eine Team-Identität? Welche Phasen durchläuft ein Team? Wie schaffen wir es uns zu verbessern und Arbeit noch als lustvoll zu empfinden?

Das lernende Team

Kunde, Vision, Werte, Wissen ...

Kunde, Vision, Werte, Wissen ...

Was kann ich als agile Coach für den Start zu Sprinten leisten?

Wie können wir den Kunden zufriedenstellen?
Was ist unsere Vision? Welche Werte sind für uns wichtig? Wie verwalten wir unser Wissen?

Wann können wir endlich loslegen? Was benötigen wir noch? Passt Scrum oder ist Kanban besser? Wie schaffen wir die Skalierung bei unserer großen Anzahl an Teams?

Starten zu Sprinten

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Agil

Agil ist in aller Munde. Was ist das, agil? Woher kommt es? Was steckt hinter Agilität? Was nicht?

Agilität geht zurück bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dabei ging es um Untersuchungen in den USA, herauszufinden was exzellente Unternehmen ausmacht: schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können. Die Unternehmen agierten flexibel, aktiv und anpassungsfähig, Eigenschaften, die im weitesten Sinne auch mit agil umschrieben werden können.

In der Software-Entwicklung bahnte sich in den 90er Jahren eine dramatische Entwicklung an, dadurch, dass mit der Erfindung des PCs Software im großen Stil nachgefragt wurde. Es gab für die Erstellung von Software noch kein Vorgehensmodell, wie effizient entwickelt werden kann. Wo wird etwas gebaut, vergleichbar mit dem ‚Bau‘ von Software? In der Bauwirtschaft und dort gibt es ein Vorgehensmodell, das Wasserfallmodell. Also wurde dies adaptiert, aber Software zu erstellen ist etwas anderes als einen Wolkenkratzer oder eine Brücke zu bauen. Es leuchtet ein, dass nichts mehr an den Plänen geändert werden darf, wenn ein Gebäude einmal im Bau ist.
Das Phasenmodell hat aber lange Zeit die Software-Entwicklung beeinflusst, zu Beginn so dramatisch, dass zwischen den Phasen keine Rückkopplung erlaubt war, also damit auch keine Reaktion auf Marktveränderungen, die während der z.T. langen Entwicklungsphase entstanden. Überhaupt waren die Zyklen für die Entwicklung von Software viel zu lang.

Namhafte Verteter aus dem Software-Entwicklungsbereich fanden sich 2001 zusammen um über das Dilemma der eigenen Branche zu sprechen. Das war die Geburtsstunde des agile Manifests.

Allerdings hatten sich in den 90er Jahren bereits Vertreter, wie Kent Beck, Ken Schwaber und Jeff Sutherland, in den Software-Entwicklungsindustrie Gedanken darüber gemacht, wie es besser gehen könnte.

Ken Schwaber und Jeff Sutherland hatten bereits Scrum entwickelt, das jetzt großen Anklang fand und heute das am weitest verbreitete Vorgehen ist.

Scrum ist ein Framework, das einen Rahmen beschreibt für das agile Vorgehen der Organisation. Das Ziel ist, die Organisation agiler zu machen im Sinne der Werte des agilen Manifests. Das Scrum Guide in seiner Version vom November 2017 weitet Agilität auf zusätzliche Bereiche über die Software-Entwicklung hinaus aus: Hardware, Embedded Software, Netzwerke von interagierenden Funktionen und autonome Fahrzeuge.
Scrum wird aber auch in Schulen, Regierungs- und Marketingprojekten genutzt, zur Verwaltung von Organisationen und der Entwicklung von fast allem, was wir in unserem täglichen Leben als Einzelpersonen und als Gesellschaften verwenden. Scrum bewährt sich täglich im Umgang mit Komplexität, da Technologie-, Markt- und Umweltkomplexitäten und deren Interaktionen rapide zugenommen haben.

Kent Beck hatte Extreme Programming entwickelt, mit ganz neuen Ideen, wie z.B. Pair Programming und Test-First-Ansatz, Vorgehen bei der Entwicklung, die das Erreichen eines sehr hohen Qualitätsstandards zum Ziel haben.

Etwas später kam dann Kanban, entwickelt von David J. Anderson. Ein Wesenselement bei Kanban ist Kaizen, ins Deutsche übersetzt ‚kontinuierliche Verbesserung‘. David beschreibt, wie er Kanban einsetzte, damit die Veränderung in der Organisation möglichst ohne allzu große Widerstände vonstatten ging.

Kontinuierliche Verbesserung ist auch bei den anderen agilen Beschreibungen zu finden. Sich darauf zu fokussieren ist oft eine Veränderung, d.h. die Einführung einer agilen Vorgehensweise in einer Organisation, einem Unternehmen, ist oft eine grundlegender ‚Change‘. Diesen so verträglich und akzeptabel wie möglich zu gestalten ist die Aufgabe des agile Coach.